Im Jahr 2020 fand der erste #fl_tag statt. Das Format wurde in den Jahren 2021 und 2023 fortgesetzt. Und auch im Jahr 2024 wird es wieder einen geben.
Und es gibt einen Ausbildungsalltag, der davor, danach und dazwischen stattfindet und begleitend möchten wir unter dem Titel Ausbildung im Diskurs Räume für Austausch und Vernetzung schaffen.
Dieser Blog ist unsere zentrale Anlaufstelle. Er informiert und bietet Übersicht über alles, was auf dem Weg ist und vor Ort rund um die Ausbildung in unserem "Veedel" im Kölner Bezirk passiert.

#fl_tag23 Workshops

#fl_tag23

Aktuell gibt es noch einige wenige Plätze in WS 7 & WS 8 am Nachmittag.

Sie sind bereits online zum #fl_tag23 Präsenztag angemeldet und haben spontan Lust einen zweiten Workshop zu besuchen, dann fragen Sie bitte morgens am Veranstaltungstag bei der Anmeldung (Science College) nach, ob noch Kapazitäten bestehen.

 

Workshop 1

Prof. Dr. Julia Košinàr
Habitus-Reflexion in der Lehrer:innenbildung: Praktische Übungen für das Seminar
Ganztägiger Workshop – findet sowohl vormittags als auch nachmittags statt.

  • Im Workshop werden ausgewählte Übungen der Habitus-Reflexion mit den Teilnehmenden aktiv erarbeitet. Vorausgesetzt ist die Bereitschaft der Einlassung auf die Übungen, die auf schriftlichen Produkten der Teilnehmer:innen basiert sind und in Kleingruppen gemeinsam analysiert und eingeordnet werden. Die Teilnehmer:innen lernen ein spezifisches Analyseverfahren kennen, das den Zugang zu schul- und bildungsbezogenen Dimensionen des eigenen Habitus ermöglicht. Ziel des Workshops ist die Befähigung zur Anwendung der Übungen mit den eigenen Lehramtsanwärter:innen. Als Material wird ein Dossier mit Erläuterungen, Hintergrundinformationen und Anwendungshinweisen für die Ausbilder:innen ausgeteilt. Der Online-Vortrag (Satellit 1) mit den theoretischen und konzeptuellen Grundlagen bildet die Voraussetzung für ein ausreichendes Vorverständnis.

 

Workshopschiene 1: 11 bis 12 Uhr

Workshop 2

Margret Rasfeld
Mit dem FREI DAY Zuversicht, Wirksamkeit und Sinn erfahren

  • In Zeiten hoher psychosozialer Belastungen von Kindern und Jugendlichen gilt es zu fragen: Wie vermitteln wir jungen Menschen Hoffnung, Zuversicht, Wirksamkeitserfahrungen und Sinn. Der FREI DAY ist dafür ein geeignetes  Lernformat. SchülerInnen setzen sich an einem Tag in der Woche mit Zukunftsfragen auseinander. Sie arbeiten selbstorganisiert, interdisziplinär, vernetzen sich mit ExperInnen und setzen zu ihrem Thema Lösungen um. So erfahren sie Wirksamkeit und Sinn.
  • (Der FREI DAY im Kontext der UNESCO Leilinien und des NAP; der FREI DAY als Schulentwickungsinstrument, Kompetenzentwicklung beim FREI DAY; Unterstützungstools für den FREI DAY; die Haltung der LernbegleiterInnen, der FREI DAY als Format in der LehrerInnenausbildung)

Workshop 3

Kathrin Höckel
Zukunftskompetenzen jenseits von PISA

  • Genuin menschliche Fähigkeiten wie Kreativität, Empathie oder Verantwortung sind Schlüsselkompetenzen der Zukunft. Sie helfen, in veränderungsreichen Zeiten zurecht zu kommen, werden im beruflichen Umfeld gefordert und sind unabdingbar für jeden, der die Welt von morgen positiv gestalten möchte. Allerdings führt unser digitalisierter, beschleunigter, überbehüteter Lebensstil dazu, dass vor allem Kinder und Jugendliche immer weniger Gelegenheiten haben, diese Kompetenzen auszubilden. Wie kann die Entwicklung dieser Fähigkeiten in der Schule gefördert werden? Welche Lernansätze sind effektiv und was müssen Lehrkräfte dafür mitbringen? Welche Implikationen hat all das für die Ausbildung von Lehrkräften und welche Möglichkeiten bietet insbesondere das Referendariat und die begleitete Praxis angehender Lehrkräfte für diese Themen?
  • Im Workshop werden wir konkrete Lernansätze praktisch erproben, um Vorstellungen zu entwickeln, wie Fachleitungen angehende Lehrkräfte in dieser Thematik kompetent unterstützen und die Ausbildung damit zukunftsfähig gestalten können.

Workshop 4

Dr. Carola Junghans
Dieser WS wird von Angelika Werden (ZfsL Aachen) durchgeführt.
Reflexions- und Entwicklungsarbeit mit Theoriemodellen

  • Im Workshop werden vier (aus dem Vortrag – Satellit 4 – hervorgehende) didaktische Instrumente vorgestellt, mit denen Reflexionsprozesse angeregt werden können, die sowohl in individuelle als auch in kooperative Settings der Ausbildungsarbeit eingebettet werden können. Gemeinsam ist diesen Instrumenten, dass ihnen jeweils ein theoretisches Modell zur Professionalisierung und/oder Unterrichtsentwicklung zugrunde liegt. Ihr übergeordnetes Ziel ist es, ein theoriegeleitetes und kriterienorientiertes Nachdenken und Sprechen über Unterricht und die eigene Person zu ermöglichen. Die Modelle können ebenfalls zur Kompetenzdiagnose genutzt werden. Auf ihrer Basis ist es möglich, individuell vorhandene und noch zu entwickelnde Kompetenzen zu erkennen, einzuordnen und Entwicklungsaufgaben zu formulieren.
  • Im Workshop werden verschiedene Einsatzmöglichkeiten der didaktischen Instrumente an Fallbeispielen aufgezeigt. Es wird diskutiert, wie ihre Nutzung ggf. an den spezifischen Kontext der jeweiligen Studienseminare angepasst werden kann.

Workshop 5

Dr. Timo Nolle
Huch – Seit wann sind Sie schon da?
Präsenztraining und Reflexion der pädagogischen Haltung mit Anwärter:innen

  • Die kognitive Aktivierung und die positive emotionale Beteiligung der Lernenden sind entscheidend für den Lernerfolg. Beides hängt wesentlich davon ab, wie die Lehrkraft im Klassenraum präsent ist und ob es ihr gelingt, eine konstruktive Aufmerksamkeit bei den Schüler:innen zu erzeugen. Doch gerade dies fällt vielen Anwärter:innen und insbesondere Quereinsteiger:innen schwer. Auch in der Unterrichtsnachbesprechung ist es oft nicht leicht, die Präsenz, Haltung und Wirkung der zukünftigen Lehrkräfte präzise zu reflektieren.
  • Im Workshop werden wir konkrete Übungen zu Präsenz und Haltung machen. Sie werden erfahren, wie die Haltung zum Verhalten wird, wie sich verschiedene Präsenzkanäle und das Statusniveau differenziert einsetzen lassen und wie man an mehreren Orten zugleich sein kann. Die Übungen aus dem Workshop können Sie anschließend mit den Anwärter:innen selbstständig durchführen und spezifischere Rückmeldungen zu ihrer Präsenz geben.

 

Workshop 6

Prof. Dr. Olaf-Axel Burow
Schule  und Lehrerbildung der Zukunft: Sieben Handlungsoptionen

  • Anknüpfend an meinen Zoom-Vortrag „Schule und Lehrerbildung der Zukunft: Sieben Handlungsoptionen“ (Satellit 6) werden wir in diesem Workshop ausgewählte Handlungsoptionen durchspielen und Konsequenzen für zukunftsorientierte Schulentwicklung und Lehrerbildung erarbeiten.
  • Infos zum Hintergrund:
    Burow O.A. (2022): Schule der Zukunft. Sieben Handlungsoptionen. Weinheim: Beltz.
    Weitere Informationen: www.olaf-axel-burow.de und www.if-future-design.de.

 

Workshopschiene 2: 14 bis 15 Uhr

Workshop 7

Margret Rasfeld
Mit dem FREI DAY Zuversicht, Wirksamkeit und Sinn erfahren

  • In Zeiten hoher psychosozialer Belastungen von Kindern und Jugendlichen gilt es zu fragen: Wie vermitteln wir jungen Menschen Hoffnung, Zuversicht, Wirksamkeitserfahrungen und Sinn. Der FREI DAY ist dafür ein geeignetes  Lernformat. SchülerInnen setzen sich an einem Tag in der Woche mit Zukunftsfragen auseinander. Sie arbeiten selbstorganisiert, interdisziplinär, vernetzen sich mit ExperInnen und setzen zu ihrem Thema Lösungen um. So erfahren sie Wirksamkeit und Sinn.
  • (Der FREI DAY im Kontext der UNESCO Leilinien und des NAP; der FREI DAY als Schulentwickungsinstrument, Kompetenzentwicklung beim FREI DAY; Unterstützungstools für den FREI DAY; die Haltung der LernbegleiterInnen, der FREI DAY als Format in der LehrerInnenausbildung)

Workshop 8

Kathrin Höckel
Zukunftskompetenzen jenseits von PISA

  • Genuin menschliche Fähigkeiten wie Kreativität, Empathie oder Verantwortung sind Schlüsselkompetenzen der Zukunft. Sie helfen, in veränderungsreichen Zeiten zurecht zu kommen, werden im beruflichen Umfeld gefordert und sind unabdingbar für jeden, der die Welt von morgen positiv gestalten möchte. Allerdings führt unser digitalisierter, beschleunigter, überbehüteter Lebensstil dazu, dass vor allem Kinder und Jugendliche immer weniger Gelegenheiten haben, diese Kompetenzen auszubilden. Wie kann die Entwicklung dieser Fähigkeiten in der Schule gefördert werden? Welche Lernansätze sind effektiv und was müssen Lehrkräfte dafür mitbringen? Welche Implikationen hat all das für die Ausbildung von Lehrkräften und welche Möglichkeiten bietet insbesondere das Referendariat und die begleitete Praxis angehender Lehrkräfte für diese Themen?
  • Im Workshop werden wir konkrete Lernansätze praktisch erproben, um Vorstellungen zu entwickeln, wie Fachleitungen angehende Lehrkräfte in dieser Thematik kompetent unterstützen und die Ausbildung damit zukunftsfähig gestalten können.

Workshop 9

Dr. Carola Junghans
(Dieser WS wird von Doris Lungstraß (ZfsL Köln) durchgeführt)
Reflexions- und Entwicklungsarbeit mit Theoriemodellen

  • Im Workshop werden vier (aus dem Vortrag – Satellit 4 – hervorgehende) didaktische Instrumente vorgestellt, mit denen Reflexionsprozesse angeregt werden können, die sowohl in individuelle als auch in kooperative Settings der Ausbildungsarbeit eingebettet werden können. Gemeinsam ist diesen Instrumenten, dass ihnen jeweils ein theoretisches Modell zur Professionalisierung und/oder Unterrichtsentwicklung zugrunde liegt. Ihr übergeordnetes Ziel ist es, ein theoriegeleitetes und kriterienorientiertes Nachdenken und Sprechen über Unterricht und die eigene Person zu ermöglichen. Die Modelle können ebenfalls zur Kompetenzdiagnose genutzt werden. Auf ihrer Basis ist es möglich, individuell vorhandene und noch zu entwickelnde Kompetenzen zu erkennen, einzuordnen und Entwicklungsaufgaben zu formulieren.
  • Im Workshop werden verschiedene Einsatzmöglichkeiten der didaktischen Instrumente an Fallbeispielen aufgezeigt. Es wird diskutiert, wie ihre Nutzung ggf. an den spezifischen Kontext der jeweiligen Studienseminare angepasst werden kann.

Workshop 10

Dr. Timo Nolle
Huch – Seit wann sind Sie schon da?
Präsenztraining und Reflexion der pädagogischen Haltung mit Anwärter:innen

  • Die kognitive Aktivierung und die positive emotionale Beteiligung der Lernenden sind entscheidend für den Lernerfolg. Beides hängt wesentlich davon ab, wie die Lehrkraft im Klassenraum präsent ist und ob es ihr gelingt, eine konstruktive Aufmerksamkeit bei den Schüler:innen zu erzeugen. Doch gerade dies fällt vielen Anwärter:innen und insbesondere Quereinsteiger:innen schwer. Auch in der Unterrichtsnachbesprechung ist es oft nicht leicht, die Präsenz, Haltung und Wirkung der zukünftigen Lehrkräfte präzise zu reflektieren.
  • Im Workshop werden wir konkrete Übungen zu Präsenz und Haltung machen. Sie werden erfahren, wie die Haltung zum Verhalten wird, wie sich verschiedene Präsenzkanäle und das Statusniveau differenziert einsetzen lassen und wie man an mehreren Orten zugleich sein kann. Die Übungen aus dem Workshop können Sie anschließend mit den Anwärter:innen selbstständig durchführen und spezifischere Rückmeldungen zu ihrer Präsenz geben.

Workshop 11

Prof. Dr. Olaf-Axel Burow
Schule  und Lehrerbildung der Zukunft: Sieben Handlungsoptionen

  • Anknüpfend an meinen Zoom-Vortrag „Schule und Lehrerbildung der Zukunft: Sieben Handlungsoptionen“ (Satellit 6) werden wir in diesem Workshop ausgewählte Handlungsoptionen durchspielen und Konsequenzen für zukunftsorientierte Schulentwicklung und Lehrerbildung erarbeiten.
  • Infos zum Hintergrund:
    Burow O.A. (2022): Schule der Zukunft. Sieben Handlungsoptionen. Weinheim: Beltz.
    Weitere Informationen: www.olaf-axel-burow.de und www.if-future-design.de.
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